Science Slam: Von 3D-Druck bis mentale Gesundheit

Die Forscher*innen des Universitätsklinikums Münster (UKM) und der FH Münster wagen sich an die Königsdisziplin der Wissenschaftskommunikation: den Science Slam. An Deck der MS Wissenschaft kommt es in Münster zum Wettstreit der Wissenschaftler*innen. Wem gelingt es, die eigene Forschung am kreativsten, unterhaltsamsten und verständlichsten zu vermitteln, das Publikum zu überzeugen und den Tagessieg zu erringen?

Wie läuft der Science Slam ab?

Die Slammer*innen haben jeweils 15 Minuten Zeit, um dem Publikum ihr Forschungsgebiet näherzubringen. 15 Minuten, in denen sie komplexe Themen anschaulich und unterhaltsam erklären. Kurz, knackig, wissenschaftlich korrekt. Dabei sind alle Hilfsmittel erlaubt: Ob PowerPoint-Präsentation, Requisiten oder Live-Experiment. Im Anschluss gibt es außerdem die Möglichkeit, Rückfragen zu stellen.

Hinweis: Die Veranstaltung ist kostenlos und es ist keine Anmeldung nötig.

Diese Forschende sind am 2. Juli mit dabei:

v.l.: PD Dr. Sabrina Martens, Prof. Dr. Jennifer Schmidt, Prof. Dr.-Ing. Hilmar Apmann, Florian Bernhardt, © Fotocollage: Andreas Wessendorf, WiT

  • Florian Bernhardt, Palliativmedizin UKM
    „Alexa, wann sterbe ich?“
    Was passiert, wenn künstliche Intelligenz, digitale Helfer und moderne Medizintechnik auf Schmerz, Angst und Abschied treffen? Dieser Science Slam nimmt Sie mit in die moderne Palliativversorgung zwischen High tech und High touch  – dorthin, wo Algorithmen unterstützen können, aber Menschlichkeit unersetzlich bleibt.

  • PD Dr. Sabrina Martens (UKM), Oberärztin der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie
    „Kleine Keime, großes Drama: Angriff aufs Herz“
    Was passiert, wenn winzige Erreger unser Herz ins Visier nehmen? Beim Science Slam wird gezeigt, wie Bakterien und Viren das Herz beeinflussen können – spannend, verständlich und mit überraschenden Einblicken in die Welt der Medizin.

  • Prof. Dr.-Ing. Hilmar Apmann, Fertigungsverfahren und Werkzeugmaschinen, FH Münster
    „Knochen aus dem Drucker?! – Wie 3D-Druck Medizin macht“
    Maschinenbau und Medizin, passt das zusammen…???
    Nur wenn man sich zusammentut und unterschiedliche Erfahrungen und Erkenntnisse zusammenwirft, kommt was Neues bei raus und man kann neue Dinge machen oder entwickeln. Sowas passiert auch wenn Fertigungstechniker und Chirurgen zusammenarbeiten: …geht was kaputt, kann was Neues wieder herstellen… In diesem Fall konzentriert sich die Zusammenarbeit auf die Herstellung von Stützkonstruktionen für defekte Rückenwirbelknochen oder Bandscheiben. Hier müssen dann Stützen zur Entlastung der Rückenbereiche eingesetzt werden, die im besten Fall individuell an Größen und Gewicht der Personen angepasst aus Titan gedruckt werden können.

  • Prof. Dr. Jennifer Schmidt, FH Münster, Fachbereich Gesundheit, FH Münster
    "Psyche am Limit: Warum mentale Gesundheit die nächste große Gesundheitsfrage ist"
    Unsere Psyche hat keinen Akku mit Schnellladefunktion und das merkt Deutschland gerade deutlich. Aktuelle Monitorings zur psychischen Gesundheit zeigen eindringlich: depressive Symptome, Angst und Einsamkeit sind längst keine Randthemen mehr. Der Science Slam zeigt, warum mentale Gesundheit uns alle betrifft, weshalb „Reiß dich zusammen“ keine Gesundheitsstrategie ist und welche Aufklärungs- und Gegenmaßnahmen wirklich helfen könnten.

Diese Veranstaltung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Universität Münster, der FH Münster und des Universitätsklinikums Münster (UKM).

Ausstellende

  • FH Münster

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