Meet the Scientist mit Professorin Dr. Katharina Höfer

Die Exponate kommen direkt aus der Wissenschaft. Forschende haben sie entwickelt, um euch Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Dieses Mal könnt ihr Professorin Dr. Katharina Höfer von der Philipps-Universität Marburg beim „Meet the Scientists“ kennenlernen. Kommt an Bord und erfahrt aus erster Hand mehr über die Hintergründe, Herausforderungen und Ziele ihrer Forschung.

Die Veranstaltung ist kostenlos und es ist keine Anmeldung nötig.

Exponat 7 - Auf der Suche nach der „Magic Bullet“ – Ein Zaubermittel gegen Keime?

Professorin Dr. Katharina Höfer erforscht an der Philipps-Universität Marburg, wie Bakterien und ihre Viren, die Bakteriophagen, miteinander „ringen“. Ihr Team interessiert sich besonders dafür, wie kleine chemische Veränderungen an RNA die Aktivität von Genen beeinflussen – zum Beispiel neu entdeckte Bausteine und die von ihrer Gruppe entdeckte „RNAylierung“. Am Zentrum für Synthetische Mikrobiologie SYNMIKRO möchte sie so das Fundament für zukünftige RNA‑basierte Medikamente und biotechnologische Anwendungen legen. Als LOEWE‑Spitzenprofessorin arbeitet sie eng mit Forschungspartnern weltweit zusammen.

Copyright: privat

EU‑geförderte Projekte (ERC) unterstützen ihr Team dabei, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung zu Bakterien in neue, praktisch nutzbare Ansätze für Diagnostik und Therapie zu übersetzen. Zudem engagiert sie sich im von der DFG geförderten Graduiertenkolleg GRK 2937 „MiNu – Nucleotide Metabolism in Microbes“, in dem erforscht wird, wie der Stoffwechsel von Nukleotiden – also den Bausteinen von RNA und DNA – in Mikroben funktioniert und gezielt beeinflusst werden kann.

Im Ausstellungsstück „In Search of the ‘Magic Bullet’“ stehen genau die wissenschaftlichen Lieblingsthemen von Katharina Höfer im Mittelpunkt: Phagen und RNA. Es zeigt, wie Phagen, Proteine und RNA als gezielte Wirkstoffe – also als „magische Kugeln“ – gegen Krankheitserreger eingesetzt werden könnten. Phagen gelten dabei als „Magic Bullets“, weil sie sehr genau bestimmte krankmachende Bakterien erkennen, infizieren und zerstören, während menschliche Zellen und der Großteil unseres Mikrobioms verschont bleiben. Mit Hilfe von 3D‑Modellen können Besucherinnen und Besucher sehen, wie solche Wirkstoffe wie ein Schlüssel in ein passendes Schloss an Proteinen oder RNA passen – und so den Weg zu neuen, sehr präzisen Therapien eröffnen.

Ausstellende

  • GRK 2937 - Nukleotid Metabolismus in Mikroben (MiNu)

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  • LOEWE

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  • Philipps-Universität Marburg

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  • ProLOEWE

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