Die Exponate kommen direkt aus der Wissenschaft. Forschende haben sie entwickelt, um euch Einblicke in ihre Arbeit zu geben. Einige von ihnen könnt ihr bei „Meet the Scientists“ kennenlernen. Kommt an Bord, trefft Forschende an ihrem Exponat und erfahrt aus erster Hand mehr über die Hintergründe, Herausforderungen und Ziele ihrer Forschung.
Die Veranstaltung ist kostenlos und es ist keine Anmeldung nötig.
Dieses Mal sind Forschende von folgenden Exponaten mit dabei:
Infos zur teilnehmenden Person folgen noch.
Prof. Dr. Ulrike Bingel ist Neurologin und Leiterin der Schmerzambulanz an der Universitätsmedizin in Essen und forscht als Sprecherin des Sonderforschungsbereichs „Treatment Expectation“ über Erwartungseffekte und den Einfluss auf medizinische Behandlungen. Wie können Behandelnde und Patient*innen negative Nocebo-Effekte vermeiden und Placebo-Effekte fördern? Das Ziel ihrer Forschung ist: Die gute Medizin noch etwas besser zu machen, wenn wir alle die unterstützenden Erwartungseffekte für die Genesung nutzen.
Dr. Helena Hartmann ist Psychologin, Neurowissenschaftlerin und Wissenschaftskommunikatorin. Im Team von Prof. Ulrike Bingel am Universitätsklinikum Essen und im Sonderforschungsbereich „Treatment Expectation“ widmet sie sich unter anderem der Übersetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Alltag: Wie kann man wissenschaftliche Erkenntnisse über Placebo- und Nocebo-Effekte sowohl in den medizinischen Fachbereichen und auch in der Öffentlichkeit verständlich und nachhaltig vermitteln? Sie hat federführend das Exponat „Die Kraft der Erwartung“ konzipiert und gestaltet.
Ute Gomm ist Diplom-Oecotrophologin und arbeitet als Wissenschaftsredakteurin beim Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) in Bonn im Fachreferat „Ernährung und Klima“. Zu ihren Aufgaben gehört es, aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse über Gesundheits- und Umweltauswirkungen beim Essen auszuwerten und zielgruppengerecht zu kommunizieren.
Prof. Dr. Juliane Fluck beschäftigt sich mit der Frage, wie Wissen aus Medizin und Lebenswissenschaften besser zugänglich und nutzbar werden. Sie leitet den Programmbereich Wissensmanagement bei ZB MED – dem Informationszentrum Lebenswissenschaften und ist Professorin für Informationsmanagement der Universität Bonn. Als Co-Sprecherin von NFDI4Health setzt sie sich dafür ein, Daten aus der Gesundheitsforschung besser verfügbar, sichtbar und effizient nutzbar zu machen - als Grundlage für neue Erkenntnisse und eine bessere Gesundheitsversorgung. Dabei geht es ihr nicht nur um Technik, sondern auch um verantwortungsvolle Nutzung und transparente Strukturen.