Nachgefragt!

Die Exponate in der Ausstellung kommen direkt aus der Wissenschaft und zeigen, woran Forscherinnen und Forscher aktuell arbeiten. Wir haben nachgefragt, was sie an ihrem Forschungsthema fasziniert, welche Potentiale sie in der Bioökonomie sehen und natürlich auch, auf was sich die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung freuen können.

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»Moore sind Lebensräume seltener Arten, sie filtern unser Wasser, sind Archive der Erdentwicklung und bieten dem Menschen Rohstoffe und Erholung. Wir forschen daran, wie man die entwässerten Moore wiedervernässen kann, wie diese „neuen Ökosysteme“ funktionieren und wie sie produktiv in der Bioökonomie genutzt werden können.«

Nachgefragt bei Dr. Franziska Tanneberger

Greifswald Moor Centrum

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»Es geht um die Energie- und Rohstoffversorgung der Zukunft! Die müssen wir so gestalten, dass ökologische und ökonomische Interessen gleichermaßen gewahrt bleiben.« (Hornung)

Nachgefragt bei Prof. Dr. Andreas Hornung & Ingrid Breitenberger 

Fraunhofer UMSICHT, Sulzbach-Rosenberg & Fraunhofer Academy, München

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»Wir fokussieren uns auf die Entwicklung neuer Technologien, um aus nachwachsenden Rohstoffen neue Bioprodukte, wie zum Beispiel Chemikalien, Biotreibstoffe, Pharmazeutika und Biomaterialien, herzustellen.«

Nachgefragt bei Prof. Dr. Volker Sieber

Technische Universität München - Campus Straubing für Biotechnologie und Nachhaltigkeit

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»Mein Kernthema ist die mikrobielle Elektrochemie, d. h. die Interaktion von Bakterien mit Elektroden. Mich interessiert, wie das im Detail funktioniert und wie man diese Interaktion für neue Prozesse nutzen kann.«

Nachgefragt bei Miriam Rosenbaum

Leibniz Institut für Naturstoffforschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut, Jena

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»Wir wollen Stoffkreisläufe nutzen und neue Technologien entwickeln, um Biomasse als Ausgangsmaterial zu nutzen. Dabei nutzen wir vor allem Restbiomasse, z. B. Weizenstroh, Kaffeesatz oder nicht-essbare Rüben von Chicorée.«

Nachgefragt bei Andrea Kruse

Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe, Universität Hohenheim, Stuttgart

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»Bioökonomie verbindet für mich Wirtschaft, Wissenschaft und Umwelt rund um den zentralen Begriff der Nachhaltigkeit. Im Kern geht es darum, Ressourcen und Umwelt zu schonen und gleichzeitig die moderne Menschheit zu versorgen und ernähren.«

Nachgefragt bei Astrid Junker

Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)