Aussteller

Wer steht hinter den Exponaten

Hochschulen, Forschungsinstitute und andere Einrichtungen, die sich mit Ozeanen und Meeren befassen, sind Aussteller an Bord der MS Wissenschaft. Anschaulich präsentieren  sie ihr Wissen in den Exponaten. Erfahren Sie hier, wer hinter den Exponaten steht, wer in Deutschland zu Vergangenheit und Zukunft der Ozeane forscht und zum Verhältnis von Mensch und Meer.

Logo Alfred Wegner Institut

Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven

Das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, arbeitet vor allem in den kalten und gemäßigten Regionen der Erde. Es koordiniert die deutsche Polarforschung und versucht mit zahlreichen Partnern in aller Welt, das komplexe „System Erde“ wissenschaftlich besser zu verstehen. Der Klimawandel und seine Folgen stehen dabei zunehmend im Zentrum der eigenen Forschung.

Logo BGR

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover

 Seit über 40 Jahren erforschen Wissenschaftler der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) marine Lagerstätten. Entlang der Kontinentalränder der Ozeane, an ozeanischen Spreizungszentren und im Zentralpazifik suchen sie nach Rohstoffen und den Energielieferanten der Zukunft. Auch Fragen des Tiefseebergbaus, des Umweltschutzes sowie des Seerechts gehören zu den dort bearbeiteten Fragen.

logo Deutsches Meeresmuseum Stralsund

Deutsche Meeresmuseum Stralsund

Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund ist das einzige Nationalmuseum, das sich ausschließlich dem Thema „Meere und Ozeane“ widmet. An seinen vier Standorten präsentiert es umfangreiche Ausstellungen über den größten Lebensraum der Erde, ergänzt mit zahlreichen Aquarien. Schwerpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten am Deutschen Meeresmuseum sind marine Wirbeltiere – insbesondere Wale und Robben.

Logo Deutsches Schifffahrtsmuseum

Deutsches Schiffahrtsmuseum, Leibniz-Institut für deutsche Schifffahrtsgeschichte, Bremerhaven

Das Deutsche Schiffahrtsmuseum in Bremerhaven (DSM) erforscht die Beziehung zwischen Mensch und Meer. Dazu gehören die Geschichte der Schifffahrt und die Nutzung des Meeres. Das DSM sammelt Gegenstände zu diesen Themen, die als Exponate in Ausstellungen gezeigt werden. Auch eine „Kogge“ von 1380 ist dort zu sehen. Das DSM ist ein Forschungsmuseum und gehört zur Leibniz-Gemeinschaft.

Logo Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Die Seenotretter – Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), Bremen

Die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) fahren Jahr für Jahr mehr als 2.000 Einsätze. Rund 60 Seenotrettungskreuzer und -boote sind an Nord- und Ostseeküste stationiert. Fast 1.000 Seenotretter sind rund um die Uhr, bei jedem Wetter einsatzbereit – freiwillig, unabhängig, spendenfinanziert. Seit 1865 haben die Seenotretter mehr als 82.000 Menschen gerettet.

Logo CliSAP

Exzellenzcluster „Integrated Climate System Analysis and Prediction (CliSAP)

Die Bedeutung der Ozeane und ihrer Meeresströmungen für das Klima wird am Exzellenzcluster für Klimaforschung „Climate System Analysis and Prediction“ (CliSAP) erforscht. Zu ihm gehören Natur-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit an der Universität Hamburg, des Max-Planck-Instituts für Meteorologie, des Helmholtz-Zentrums Geesthacht und des Deutschen Klimarechenzentrums.

Logo Exzellenzcluster Ozean der Zukunft

Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Über Themen wie nachhaltige Fischerei, Müll im Meer oder marine Hangrutschungen wird im Kieler Exzellenzcluster „Ozean der Zukunft“ geforscht. Experten aus den Meereswissenschaften haben sich mit Volkswirten, Rechtswissenschaftlern und Geographen zusammengeschlossen, um ein weltweit nachhaltiges Management der Ozeane und marinen Ressourcen zu ermöglichen.

Logo Technische Hochschule Bingen

Technische Hochschule Bingen

Die Technische Hochschule Bingen bietet Studierenden eine praxisnahe Ausbildung und betreibt angewandte Forschung. Das Studienangebot reicht von den Ingenieurwissenschaften über die moderne Informations- und Kommunikationstechnik bis zu den Lebenswissenschaften. Als erste deutsche Hochschule hat die TH Bingen die Studienfächer „Umweltschutz“ sowie „Klimaschutz und Klimaanpassung“ angeboten.

Logo Fraunhofer IMWS

Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, Halle

Ein bedeutender Faktor für die Nachhaltigkeit aller Lebensbereiche ist der effiziente Umgang mit begrenzten Rohstoffen. Das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS in Halle (Saale) entwickelt durch genaue Kenntnis der Materialien bis auf die atomare Skala neue Lösungen für Zuverlässigkeit, Lebensdauer und Funktionalität.

GEO/GEOlino

GEO steht für höchste journalistische Qualität und erzählt jeden Monat neu Geschichten, die Herz und Verstand verändern und eines der stärksten positiven Gefühle auslösen, das wir Menschen kennen: Neugier. GEOlino begeistert mit seinem Themenspektrum Jungen und Mädchen im Alter von 8 bis 14 Jahren. Beide Publikationen erscheinen bei Gruner+Jahr und sind Medienpartner der MS Wissenschaft 2016*17.

Logo Geomar

GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Das GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel ist eine der weltweit führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Meeresforschung. Die Forscher untersuchen die Rolle des Ozeans im Klimawandel, den menschlichen Einfluss auf marine Ökosysteme, Rohstoffe und Naturgefahren sowie die Plattentektonik. Sie sind mit dem Tauchboot JAGO und mehreren Tiefseerobotern umfangreich für die Forschung bis in 6000m Wassertiefe ausgestattet.

Logo HZB-Zentrum Geesthacht

Helmholtz-Zentrum Geesthacht – Zentrum für Material- und Küstenforschung

Das Institut für Küstenforschung des Helmholtz-Zentrums Geesthacht erforscht die Wechselwirkungen zwischen Land, Meer und Mensch. Die Wissenschaftler entwickeln Beobachtungstechniken, Modelle und Analysen, um die natürlichen Prozesse und die menschlichen Einflüsse an der Küste besser zu verstehen. Die COSYNA-Messsysteme, die in der Ausstellung zu sehen sind, werden gemeinsam mit zahlreichen Partner-Institutionen betrieben.

Logo Institut für Chemie und Biologie des Meeres

Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM), Universität Oldenburg

Die globale Ausbreitung von neobiotischen Arten wird am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg untersucht. Gemeinsam bearbeiten Chemiker, Biologen, Physiker und Modellierer Fragestellungen der Meeres- und Umweltforschung. Im Fokus stehen marine Stoffkreisläufe und Energieflüsse im Wasser, an seiner Oberfläche und in Sedimenten sowie die Rolle biologischer Vielfalt.

Loge Kunsthistorisches Institut Florenz

Kunsthistorisches Institut in Florenz – Max-Planck-Institut

Die Architektur von Hafenstädten und die Bildgeschichte des Meeres vom Mittelalter bis in die Gegenwart sind ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. Untersucht wird dort insbesondere der Mittelmeerraum in seinen transregionalen Vernetzungen und Küstenstädte wie Venedig, Genua, Istanbul oder Alexandria.

Logo Fraunhofer Institut und Leibniz-Institut für Ostseeforschung

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung 

Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) untersucht, wie Küstenmeere wie die Ostsee in einer sich verändernden Umwelt funktionieren. Zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, die weltweit führende Einrichtung für angewandte Forschung in bild- und modellbasierter Informatik, wurden die Ostseedaten visualisiert. Sie veranschaulichen, wie sich Gebiete mit Sauerstoffmangel in den letzten Jahrzehnten ausgebreitet haben und was vor und nach einem Salzwassereinbruch geschieht. 

Logo Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie

Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT), Bremen

Die Natur- und Sozialwissenschaftler am Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT) in Bremen erforschen tropische Küstenökosysteme wie Korallenriffe, Mangroven oder Seegraswiesen. Sie untersuchen, was diese Lebensräume verändert und bedroht, wie man sie schützen und nachhaltig nutzen kann. Das 3-D-Riffmodell in der Ausstellung wurde gemeinsam mit der IT-Abteilung des Instituts entwickelt.

Logo Zentrum für marine Umweltwissenschaften

MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, Universität Bremen

Die Forschung am MARUM, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen, hat das übergeordnete Ziel, Schlüsselprozesse in der marinen Umwelt besser zu verstehen und so Informationen für eine nachhaltige Nutzung des Ozeans zu gewinnen. Die Forschungsfelder am MARUM sind „Ozean und Klima“, „Geosphären-Biosphären-Wechselwirkung“ und „Dynamik des Meeresbodens“.

Logo Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie

Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Bremen

Das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen erforscht winzige Lebewesen, die Mikroorganismen, im Meer. Dazu untersuchen die Wissenschaftler des Instituts den Strand, die Tiefsee, die Wasseroberfläche und schauen bis tief hinein in den Meeresboden. Weil es so viele Mikroorganismen gibt und sie fast überall leben, wollen sie herausfinden, wie die kleinen Lebewesen unsere Umwelt und das Klima heute und in Zukunft beeinflussen.

Logo Pina Yoldas

Pinar Yoldas, Künstlerin

Pinar Yoldas ist Forscherin und Künstlerin zugleich und beschäftigt sich mit zukünftigen Lebensvisionen. Sie entwirft neuartige Ökosysteme, Organe, Gewebe und Organismen, um aufzuzeigen, wie der Mensch das Leben auf der Erde beeinflusst. Die gebürtige Türkin lebt und arbeitet derzeit in den Vereinigten Staaten.

Logo Senckenberg

Senckenberg am Meer, Wilhelmshaven

Das Senckenberg am Meer (SaM) in Wilhelmshaven ist seit 1928 in der meeresgeologischen und -biologischen Forschung aktiv. Das Zentrum für Marine Umweltwissenschaften (MARUM) der Universität Bremen entschlüsselt mit modernsten Methoden die Rolle des Ozeans im System Erde. Auf Expeditionen untersuchen sie gemeinsam die Vielfalt der Kaltwasserkorallenriffe – von der europäischen Küste bis zum Golf von Mexiko.